
Verhandlungsseminar
Inhalte
Hier finden Sie einen beispielhaften Seminarablauf zum Thema Verhandeln mit japanischen Geschäftspartnern.
Im Vorfeld jedes Japan-Seminars erfragen wir telefonisch bzw. mit unseren Fragebögen Ihre konkreten Wünsche und Schwerpunkte zur Erstellung einer maßgeschneiderten Japan-Schulung für Ihr Unternehmen.
BASISSCHULUNG
- Mentales Rüstzeug
- Kurze Theorie Interkulturellen Managements
- Inselstaat Japan: Umweltbedingtes Verhalten und Sehnsucht nach Ordnung
- Grundlegende „psychische pattern“ aus Geschichte, Erziehung und Religion
JAPANISCHES BERUFSLEBEN
- Gruppenkonzept/Firmenaufbau/ Machtverteilung
- Verhaltenskodizes in der Gruppe: Klärung anhand grundlegender Begriffe und mittels Fallbeispielen.
- Wohlverhalten/Fehlverhalten
- Das Zauberwort „Verantwortung“
- Der Ausländer als Geschäftspartner . Der Japaner als Kollege
VERHANDELN MIT JAPANERN
► Die Vorbereitung
- Einleitende Maßnahmen (Teamauswahl, Vermittlung, Begrüßung, Austausch von Visitenkarten, korrekte Kleidung, Schenkrituale etc.)
► Die Verhandlung
- Grundlegendes japanisches Verhalten in Verbindung mit Verhandlungstaktik: Das strenge Regime der Harmonie (wa) Dichotomie von „Fassade“ (tatemae) und „wahrer Absicht“ (honne)
- Konferenzetikette: Das korrekte Einordnen japantypischen Verhaltens und die positive Reaktion.
- Verbales und Nonverbales:
Die Bedeutung von „Ja“ und „Nein“,
die Bedeutung des Schweigens, die Bedeutung von „Entschuldigung“ und „Wahrung des Gesichts“, die Bedeu-tung von Mimik und Gestik. - Tipps zur Verhandlungstaktik und Präsentation
- Geduld und Ausdauer, Kritik und Belehrung, Zugeständnisse und Beharren, Erkennen von Ablehnung und Zusage, etc.
- Die 10 Gebote der Zusammenarbeit
- Do‘s & Don‘ts zum Vertragsabschluss
- Klassische Verhandlungsstrategien aus der japanischen Managerschulung.
► Die menschliche Beziehung (ningen kankei)
- Der Umtrunk: Trinketikette und Bedeutung nachberuflicher Barbesuche/Tischrituale
- Besuchsrituale: korrektes Verhalten bei Einladungen ins Restaurant
- Die Einladung ins Heim (do’s and don’ts)
GEMEINSAME ARBEIT
- Vertiefung und Training des Vermittel-ten in gemeinsamen workshops und mit Hilfe ausgesuchter Fallbeispiele im gesamten Verlauf des Seminars.