
Auslandsvorbereitung
Inhalte
Hier finden Sie einen beispielhaften Seminarablauf zum Thema Auslandsvorbereitung Japan.
Im Vorfeld jedes Japan-Seminars erfragen wir telefonisch bzw. mit unseren Fragebögen Ihre konkreten Wünsche und Schwerpunkte zur Erstellung einer maßgeschneiderten Japan-Schulung für Ihr Unternehmen.
BASISSCHULUNG I – MENTALES RÜSTZEUG
- Kurze Theorie Interkulturellen Managements
BASISSCHULUNG II – INSELSTAAT JAPAN
- Umweltbedingtes Verhalten und die Sehnsucht nach Ordnung
JAPANISCHE GESCHICHTE, KULTUR UND GESELLSCHAFT
- Grundlegende „psychische pattern“ vor historischem Hintergrund
- Das heutige Japan: Mann und Frau in Beruf und Familie Emanzipation und Rollenzwang
- Erziehung/Sozialisation Das amae-Prinzip oder die „Anatomie der Abhängigkeit“, Gruppe und Hierarchie, Verfall der Wertegesellschaft?
- Religion/Ästhetik:
Shinto, Buddhismus, Konfuzianismus
Traditionelle Wertvorstellungen und ihre mentale Verankerung.
ALLTAG IN JAPAN
- Freizeitgestaltung Der japanische Weg: von Pachinko, Golf und Badekult
- Alltagsgestaltung Der gaijin (Ausländer)-Weg Praktische Hinweise zum Alltagsleben in Tokyo (je nach Zielort) Wichtige Literatur
- Integrationshilfen, soziale Kontakte
- Freizeit, Einkauf, Verkehr, Gesundheit, Unterhaltung, Fortbildung, Sportmöglichkeiten…
- Ausflüge in die Umgebung, Reisen in Japan
- Integration:
Japan und das Fremde – von Konfrontation, Ignoranz und durchaus möglicher Integration.
JAPANISCHE WIRTSCHAFT
- Vom Reisanbau zum Wirtschaftsimperium
- Die Säulen des japanischen Arbeitssystems: lebenslange Beschäftigung und Senioritätsprinzip in kritischer Beurteilung
- Rezepte eines erfolgreichen Managements (u.a. “kaizen” & “lean production”)
- Konzepte der Hierarchie – Angleichung Das “ringi” – & “nemawashi” System Vorteile und Probleme
- Wirtschaft, Staat und Bürokratie – Im Dschungel der Verpflichtungen
- Der japanische Markt und seine Erschließung
JAPANISCHES BERUFSLEBEN
- Das Gruppenkonzept – ein System von Unterordnung und Fürsorge
- Verhaltenskodizes in der Gruppe – Klärung anhand grundlegender Begriffe
- Wohlverhalten/ Fehlverhalten
- Das Zauberwort „Verantwortung“
- Der Ausländer als Mitarbeiter
- Der Ausländer als Führungspersönlichkeit
- Der Japaner als Geschäftspartner – Unterscheidende Typisierung von Alt & Jung
KOMMUNIKATION MIT JAPANERN
- Nonverbale Kommunikation Bedeutungsvielfalt des Schweigens Bedeutungsvielfalt der Körpersprache
- Sprache Kurze Einführung in Sprache und Schrift. Sprache als Etikett und Rollenzuweisung. Die Sprache als mentaler Mikrokosmos, Beispiele und Erläuterung
- Kommunikation mit Japanern
- Wie verhalte ich mich in bestimmten Situationen, wie etwa: Begrüßung, Verabschiedung, Tischmanieren, Schenkrituale….
- Do’s & Don’ts in beruflichen Konfliktsituationen
VERHANDELN MIT JAPANERN
- Tipps zur beruflichen Kommunikation:
Erfolgreiches Verhandeln, Diskutieren, Präsentieren…
NINGEN KANKEI – Die menschliche Beziehung
- Der nachberufliche Bar Besuch oder „Karaoke Abend“
- Die Einladung ins Restaurant
- Die Einladung ins japanische Heim (positives Besucherverhalten)
- Do’s and Don’ts zu privater Begegnung und Kommunikation
ZUSAMMENFASSUNG UND GEMEINSAME ARBEIT
- Vertiefung und Zusammenfassung mittels Metaphern Meditation, Fallbeispielen, workshops, z.T. auch im Verlauf des Seminars.